DAS SCHWARZE MALLORQUINISCHE SCHWEIN


 

DAS SCHWARZE MALLORQUINISCHE SCHWEIN- EIN EINZIGES GENOM

Die Etymologie des Namens dieser Rasse ergibt sich aus der geographischen Region, in der sie lebt, und aus der Farbe ihres Fells. Es ist die einzige autochthone Schweinerasse der Insel, die ihr den Namen gibt, und sie ist als Mallorquinisches Schwarzschwein bekannt. Im offiziellen Katalog der Rinderrassen wird die mallorquinische Rasse in die Gruppe der gefährdeten autochthonen Rassen aufgenommen.

Das mallorquinische schwarze Schwein gehört zum alten iberischen Bestand. Sie ist derzeit dabei, ihre Volkszählung wieder zu erlangen und zu konsolidieren. Sein Fleisch wird zur Herstellung hervorragender Wurstwaren und sein Fett zur Herstellung der berühmten mallorquinischen Sobrassada verwendet. Diese Rasse ist auch mit anderen mediterranen Rassen wie der Casertana oder der Mora Romagnola verwandt.

Die Entwicklung der Merkmale des mallorquinischen schwarzen Schweins in den letzten Jahrhunderten hat dieses spezifische Genom entwickelt, das nirgendwo anders wiederholt werden kann. Diese genetischen Besonderheiten sind ihrer Umgebung sehr gut angepasst, was nun die Erforschung des Verhaltens des Tieres durch das Studium des genetischen Codes ermöglichen wird.

DAS SCHWARZE MALLORQUINISCHE SCHWEIN

HERAUSRAGENDE EIGENSCHAFTEN DES MALLORQUINISCHEN SCHWARZSCHWEINS

Der Kopf ist mittelgroß, schmal, mit großen, dicken Wangen. Die Nase ist dick, wobei der distale Teil der Nase nicht zu dicht beieinander liegt. Die Ohren, die nicht sehr groß sind, sind nach vorne geneigt und in Bezug auf die Längslinie des Kopfes deutlich abgesetzt.

Der Hals ist kurz, breit und muskulös und weist in seinem unteren Teil ein Paar "Mamellas" von beträchtlicher Größe auf. Der Körper hat eine breite Brust und gewölbte Rippen. Die dorsale Linie ist gerade oder leicht gewölbt und die ventrale Linie ist leicht gebogen, wobei immer mindestens fünf Brustwarzenpaare vorhanden sind. Die Kruppe ist lang, breit und ein wenig hängend. Die Oberschenkel und das Gesäß sind lang und nicht sehr breit. Der Schwanz ist dünn, hochgeboren und spiralförmig gewickelt.

Die Gliedmaßen sind fein und relativ kurz, sie sind gut ausbalanciert. Seine Hufe sind schwarz.

Die Haut ist dünn, schwarz und schieferfarben. Das Haar ist ebenfalls schwarz, kurz und fein, seine Menge ist variabel. Der Haarreichtum dieser Tiere lässt sie dunkler erscheinen.

ALLGEMEINE ZEICHEN DES SCHWARZEN SCHWEINS

Sie sind harmonisch, rustikal, kräftig und von einem ausgeprägten Umwelttyp; die Weibchen sind gute Züchter und haben einen großen Mutterinstinkt. Schwarzes Schwein - Allgemeine Merkmale Es ist mittelgroß, das frontal-nasale Profil ist subkonkav und seine Knochen sind fein. Die Haut ist schwärzlich und schieferfarben.

ALLGEMEINE DATEN ÜBER DAS SCHWARZE SCHWEIN

Es ist eines der Haustiere, das zuerst auf unseren Inseln angesiedelt wurde und bis heute produktiv genutzt wird, da es seit vielen Jahrhunderten eine besondere Bedeutung für die Familienwirtschaft der Landbevölkerung hat. Es handelt sich um eine gut definierte Rasse mit Merkmalen, die sie sehr deutlich von Rassen aus anderen Regionen unterscheiden.

Die Rasse verfügt über ein Genealogisches Buch, das im Offiziellen Butlletí de les Illes Balears vom 24. Juni 1999 veröffentlicht wurde.

Das schwarze Schwein wird im klassischen extensiven Format gezüchtet und gehalten, das heute eher halbextensiv ist, und zwar durch die direkte Verwendung vieler Pflanzen, die von den anderen Arten nicht verzehrt werden.

Das Wiederaufleben dieser Rasse, das Anfang der 1980er Jahre aufgrund der kommerziellen Anziehungskraft begann, die auf das Inverkehrbringen von Produkten sehr hoher Qualität zurückzuführen ist, hat sich inzwischen konsolidiert.

Die Einführung der spezifischen Herkunftsbezeichnung Sobrassada de Mallorca für Schwarzschweinefleisch hat über ihren Regelungsausschuss die Umsetzung geeigneter Vorschriften und Handelskanäle für die Herstellung und Verbreitung traditioneller Produkte ermöglicht, die ihre Präsenz auf dem Markt bereits gefestigt haben und so die Ansiedlung und Verbesserung der Rasse begünstigen.